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Die
Druckerzeugungseinheit (Pumpe, 1),
die Zerstäubungseinheit (Düse, 5)
und die Steuerungseinheit (elektromagnetisches
Ventil, 4) bilden eine
Baugruppe. Jeder Motorzylinder verfügt über
eine derartige Pumpe-Düse-Einheit, die sich
im Zylinderkopf befindet und über einen Kipphebel
(3) von der Nockenwelle
(2), die vorzugsweise
im Zylinderkopf angeordnet ist, betätigt wird.
Die Förderung des Kraftstoffs erfolgt während
der Abwärtsbewegung des Pumpenkolbens.Der
Einspritzvorgang beginnt jedoch erst nach Schließung
des Magnetventils, das elektrisch angesteuert wird.
Das Abfließen des Kraftstoffs in das Niederdrucksystem
wird unterbrochen. Im Pumpen- und Düsenraum
erfolgt ein schneller Druckanstieg. Nach Erreichen
des Düsenöffnungsdruckes beginnt das
Anheben der Düsennadel und in der Folge die
Voreinspritzung.
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Bei
weiterem Druckanstieg setzt die Bewegung des Ausgleichskolben
ein, der einen zusätzlichen Raum freilegt.
Daraus resultiert eine Druckabsenkung im Düsenraum.
Die Düsenfeder wird um einen gewünschten
Betrag weiter vorgespannt, der Öffnungsdruck
steigt merklich an, so daß die Düsennadel
wieder schließt. Bei Erreichen des höheren Öffnungsdrucks
beginnt die Haupteinspritzung. Sie erfolgt so lange,
bis das Magnetventil wieder geöffnet wird.
Pumpen- und Düsenraum werden druckentlastet,
und die Düsennadel schließt wieder.
Für die Aufwärtsbewegung des Pumpenkolbens
sorgt eine Feder. Der Pumpenraum wird mit Kraftstoff
neu befüllt, der unter einem vorgegebenen,
von einer Förderpumpe erzeugten Druck steht.
Der Ausweichkolben nimmt seine alte Position ein,
und die Düsenvorspannfeder entspannt sich
wieder auf das ursprüngliche Maß.
Untersuchungen
Die Untersuchungen zur Erfassung der Gemischbildungseinflüsse
bei Dieseldirekteinspritzung mittels eines PDE-Einspritzsystems
erfolgen an einem Vielventil-Versuchsmotor. Dieser entstand
aus einem Vollmotor durch Umstellung auf 1-Zylinderbetrieb,
so daß gegenüber herkömmlichen Forschungsmotoren
realitätsnahe Ergebnisse erzielt werden. Für die
Einstellgrößen, die bei 1-Zylinderbetrieb simuliert
werden müssen, wurden feineinstellbare Vorrichtungen
geschaffen.
Ziel der Forschungsarbeiten ist das Auffinden von Brennraumgestaltungen,
die zu einem hohen effektiven Mitteldruck, geringen Kraftstoffverbrauch
und niedrigen Schadstoffausstoß führen.
Die bisher erzielten Ergebnisse zeigen, daß die gegenwärtig
bevorzugten Brennverfahren noch über ein bedeutsames
Weiterentwicklungspotential verfügen. |